Fit ins neue Jahr – ohne Druck: Wie Routinen wirklich bleiben (Mindset, Ernährung, Bewegung)

Fit ins neue Jahr

Fit ins neue Jahr – ein üblicher Vorsatz – und nach ein paar Wochen ist alles wieder weg? Genau darüber spreche ich mit Stefanie Jahn, Gründerin der Fit für dich Online Akademie. Stefanie verbindet Mindset, Ernährung und Bewegung so, dass es nicht nach „Selbstoptimierung“ aussieht, sondern nach dem, was es sein sollte: Selbstfürsorge, die machbar ist.

Warum „mehr Disziplin“ fast nie die Lösung ist

Viele starten im Januar mit 120 % Motivation – und überfordern sich direkt: zu hart, zu oft, zu viel. Stefanie sagt klar: Langsam anfangen ist nicht schwach – es ist strategisch.
Der Körper braucht Zeit, um sich anzupassen. Und der Kopf braucht Erfolgserlebnisse, die bleiben.

Praxis-Tipp:
Starte mit 2 Einheiten pro Woche. Nach 3–4 Wochen kannst du erhöhen – wenn es sich gut anfühlt.

10 Minuten am Tag: Bringt das überhaupt etwas?

Ja – und zwar aus einem simplen Grund: Kontinuität schlägt Perfektion.
Wenn du beruflich oder privat keine langen Trainingsfenster hast, sind 10 Minuten ein realistischer Einstieg. Bewegung ist nicht erst dann wertvoll, wenn sie „anstrengend genug“ ist.

Mini-Regel:
Wenn du zwischen „nichts“ und „10 Minuten“ wählen musst: 10 Minuten gewinnen immer.

Krafttraining – wichtig, auch ohne Fitnessstudio

Krafttraining ist nicht nur „Bodybuilding“. Es ist eine Basis für Alltag, Stabilität, Körpergefühl – und gerade mit Blick auf das Älterwerden ein starkes Fundament. Wichtig: Dafür musst du nicht ins Gym.

Was du zu Hause nutzen kannst:

  • Kurzhanteln oder Kettlebell (leicht starten)
  • Widerstandsbänder / Therabänder
  • Eigengewicht (Kniebeugen, Ausfallschritte, Push-Varianten)

Die wichtigste Zutat bleibt: saubere Ausführung. Gerade am Anfang hilft es enorm, wenn jemand draufschaut (z. B. live im Training), damit du Sicherheit bekommst.

Wechseljahre, Hormone & Training: Warum es keine Pauschale gibt

„Was soll ich ab 40 machen?“ – die Frage kommt oft. Stefanie betont: Es ist individuell. Lebensstil, Stress, Schlaf, Ernährung, Beschwerden, Unverträglichkeiten – alles spielt rein.
Was sie als häufige Erfahrungswerte teilt: Manche reagieren in dieser Phase sensibler auf Dinge, die den Körper zusätzlich „anschieben“ (z. B. sehr scharfes Essen, Alkohol, viel Zucker). Entscheidend ist aber: Beobachten, verstehen, begleiten lassen, wenn nötig auch medizinisch.

⚠️ Hinweis: Bei starken Beschwerden bitte medizinisch abklären lassen.

Schluss mit Diäten: Von Verzicht zu Verständnis

Ein zentraler Punkt im Gespräch: Diäten sind selten nachhaltig – und können körperlich wie mental belasten. Statt strikter Regeln geht es um Verständnis:
Was tut dir gut? Was lässt dich aufblähen, müde werden oder Heißhunger triggern? Was stabilisiert dich?

Das Ziel ist nicht Kontrolle – sondern Vertrauen.
Nicht „Ich bin eine Baustelle“, sondern: „Ich arbeite mit meinem Körper.“

Darmgesundheit: Der praktische Einstieg (ohne Drama)

Wenn der Bauch ständig rebelliert, liegt es nicht immer an „zu wenig Disziplin“. Stefanie empfiehlt als ersten Schritt etwas total Simples, aber Effektives:

1) 14 Tage Ernährungstagebuch

Notiere:

  • Essen & Trinken
  • Symptome (Blähbauch, Haut, Kopfschmerz, Durchfall/Verstopfung, Übelkeit)
  • Stresslevel & Schlaf

Das Ziel ist nicht Perfektion, sondern Muster zu erkennen.

2) Stress ehrlich anschauen

Verdauung und Stress hängen oft zusammen. Wenn dein System dauerhaft „unter Strom“ ist, kann selbst gutes Essen schwieriger werden.

3) Ernährung vereinfachen statt verkomplizieren

Viele merken Verbesserungen, wenn sie testweise reduzieren:

  • raffinierter Zucker
  • viel Weißmehl
  • Alkohol
  • sehr scharfe Speisen (wenn du sensibel reagierst)

Nicht als „Verbot“, sondern als Experiment mit deinem Körper.

Mindset: Der unterschätzte Hebel

Einer der stärksten Sätze im Gespräch: Wenn du dir ständig erzählst, dass du „nicht gut genug“ bist, arbeitet dein System gegen dich.
Mindset ist kein Hokus-Pokus – es ist der Rahmen, in dem Routinen entstehen.

Frage an dich:
Machst du Sport, um dich zu bestrafen – oder um dich zu unterstützen?

Fazit: Der Anfang ist immer jetzt

Ob Januar oder Mitte des Jahres: Es ist nie zu spät. Starte klein, bleib dran, steigere dich sinnvoll. Und such dir ein Setting, das zu dir passt: allein, zu Hause, unterwegs – oder mit Community, wenn du willst.

Hier findest Du alle Details zu Stefanie Jahn und ihren Angeboten der Akademie:

Fit-für-dich Online-Akademie: https://fitfuerdich.de/

Instagram: https://www.instagram.com/fitfuerdich_steffi/

Wenn du magst: Schau dir das komplette Interview mit Stefanie an und nimm dir eine Sache mit, die du diese Woche umsetzt.


Über Annika & Alexander von Zellgesund.de

Hinter Zellgesund.de stehen Annika und Alexander – mit dem Fokus auf ganzheitliche Gesundheitsimpulse und alltagstaugliche Lösungen, die dich langfristig unterstützen. Ein Schwerpunkt ist dabei auch das Thema gesundes Wasser, weil Wasser ein täglicher Basisfaktor für Wohlbefinden und Balance ist.

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Hinweis: Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine medizinische Beratung.

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